Zupfinstrumente




Westerngitarre
Westerngitarre von der Seite
Westerngitarre und Ukulele im Größenvergleich






E-Gitarre (Fender Stratocaster Typ)
E-Bass
E-Bass und E-Gitarre im Größenvergleich






Flamencogitarre
Klassikgitarre


Mit einer Gitarrenwanderung (Video!) möchte ich dich einladen, die wundervolle Gitarre etwas näher zu erkunden:







Die Westerngitarre trägt ihren Namen, weil sie zu Anfang vor allem in der Western- und Countrymusik gespielt wurde und entsprechend auch aus Amerika stammt. Heute wird die Westerngitarre auch in sämtlichen anderen Musikrichtungen gespielt und kennet genauso wie die E-Gitarre eine Vielzahl an Bauarten. Im Gegensatz zur klassischen Gitarre und Flamencogitarre wird die Westerngitarre mit Stahlsaiten bespannt. Stahlsaiten sind viel härter und auch schwerer zu greifen als Nylonsaiten. Das wiederrum wirkt sich natürlich auch auf den Klang aus. 

Im folgenden Video spiele ich eine meiner ersten Kompostion für Gitarre:


Die Ukulele (hawaianisch = 'hüpfender Floh') ist ein viersaitiges Zupfinstrument, das ursprünglich aus Hawaii stammt. Durch portugisische Einwanderer hat es auf der Insel Hawaii schon bereits andere gitarrenähnliche Instrumete gegeben. Manuel Nunes (Schreiner und Erfinder, 1843 - 1923) gilt als offizieller Erfinder des seit 1889 bis heute bekannten Modells der hawaianischen Ukulele. Die Insel Hawaii ist seit 1959 ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Somit kam die Ukulele über die USA nach Europa.

Im Grunde sieht die Ukulele aus wie eine kleine Gitarre mit vier Saiten. Auch die Töne der Saiten sind dieselben Töne wie auf den ersten vier Saiten einer Gitarre, ab dem fünften Bund. Wer also schon gelernt hat auf der Gitarre, vom fünften Bund aufwärts zu spielen, hat es etwas leichter sich auf der Ukulele zurecht zu finden. Allerdings gibt es da noch einen kleinen Unterschied: die oberste (vierte) Saite ist nämlich oktaviert und erklingt damit höher als die anderen Saiten. Dadurch ergeben sich ganz andere Klang- und Spielmöglichkeiten.

In den folgenden Videos spiele ich eine eigene Kompositionen für Ukulele. Viele weitere Ukulelenvideos von und mit mir kannst du hier finden:

https://www.clauskrogmann.info/ukulele-leicht-bis-schwer


Die E-Gitarre ist eine Gitarre, die mit Strom verstärkt wird und deshalb wesentlich lauter spielen kann als jede Akustik-Gitarre (Gitarre ohne Strom). E-Gitarren gibt es schon seit fast hundert Jahren. Die ersten Exepmlare waren eigentlich Akustikgitarren, die mit einfacher Batterie betrieben wurden, um sich gegen andere lautere Instrumente, wie zum Beispiel Bläser und Klavier, durchsetzen zu können. Heute haben E-Gitarren alle möglichen Formen, Farben und Größen. Sie besitzen alle sogenannte Tonabnehmer, die aus Magneten bestehen, die die Schwingungen der Saiten elektromagnetisch über Kupferdrähte und Kabel an den Verstärker weiterleiten. Von dem Verstärker wird das dieses elektromagnetische Signal dann versträrkt und kann durch Effektgeräte (Verzerrer, Chorus, Kompressor, Delay, Vibrato, Wawahpedal, ...) beliebig verändert werden. Es gibt auch heute noch elektrisch bespielbare Akustikgitarren; man nennt sie halbakustische E-Gitarren oder Halbresonanzgitarren.

Im folgenden Video spiele ich zusammen mit Brian May, dem Gitarrist der Gruppe QUEEN den Hit "Hammer to Fall" als Instrumentalversion. Brian spielt die Begleitung und ich spiele die Melodie. Viele weitere Videos mit mir und der E-Gitarre findest du auch hier: 

https://www.clauskrogmann.info/band-videos


Der E-Bass ist im Prinzip genau wie die Ukulele, eine Gitarre mit nur vier Saiten. Während bei der Ukulele die Saiten etwas dünner und kürzer sind, sind sie beim E-Bass etwas dicker und länger. Und genau das macht auch den Klang des Instumentes aus. Die unterste Saite beim E-Bass ist eine G-Saite, dann folgt die D-Saite, dann die A-Saite und dann die E-Saite. Diese Saiten haben also dieselben Namen, wie die Saiten 3 bis 6 bei der Gitarre, nur dass sie eine Oktave tiefer klingen, weil sie auch etwa doppelt so dick sind. 

Es ist übrigens kein Zufall, dass der E-Bass zwei Saiten weniger hat als die Gitarre. Denn E-Bassisten müssen in der Regel auch nicht so viele Töne spielen, wie Gitarristen. Das liegt daran, dass der Bass ein Begleitinstrument ist und nur selten auch mal die Melodiestimme übernimmt. 

In meinem Media Blues Video ist die typische Bluesbegleitung ausnahmsweise auch gleichzeitig die Hauptmelodie. Das gefällt sämtlichen anderen Instrumenten und Geräten gar nicht und sie versuchen den Bass mit ihren nervigen Einwürfen zu verdrängen. Der aber bleibt ganz cool und spielt immer weiter seinen Blues - Den Media Blues.